In diesem Blogbeitrag wollen wir dir zeigen, wie du schnell und einfach visualisieren lernen kannst. Zudem erklären wir warum du diese Übung regelmäßig praktizieren solltest und wie dein Leben davon profitieren wird. Wenn du das Visualisieren richtig und regelmäßig anwendest, wirst du der Verwirklichung deines Wunschlebens immer näher kommen!

Eine Visualisierung ist die visuelle bzw. grafische Darstellung von Ideen, Wünschen, Träumen und Zielen. Du machst also die Dinge, welche du in deinem Leben erschaffen möchtest, für dich sichtbar. Die Visualisierung kannst du mit deinen Gedanken, Meditationen, oder auch mit einem Vision Board praktizieren.

Warum sollte ich visualisieren lernen? 

Es ist kein Geheimnis, dass viele erfolgreiche Menschen ihre Ziele regelmäßig visualisieren. Durch die regelmäßge Praxis steuerst du dein Leben aktiv in die Richtung, wie du es willst.

Die meisten Menschen lassen sich passiv durch ihr Leben treiben. Sie verfolgen keine Ziele, weil sie nicht wissen in welche Richtung sie sich entwickeln möchten. Dementsprechend kommen sie auch nirgendwo wirklich an und werden mit Motivationslosigkeit und Lustlosigkeit zu kämpfen haben.

Sobald du dich mit der Richtung deines Lebenswegs beschäftigst und regelmäßig den Kurs korrigierst, wirst du früher oder später deine Ziele erreichen.

Durch die Visualisierung verbindest du dich mit den Gefühlen, die du von dem Erreichen des Ziels erwartest. Dadurch gehst du mit einer anderen, sehr positiven Energie durch den Tag. Du erkennst auf einmal Möglichkeiten, die du vorher nicht wahrgenommen hast und nutzt diese entsprechend. Zudem wird es dir leichter fallen Entscheidungen zu treffen. Du wirst zu einem aktiveren und zufriederen Menschen, der motiviert durch den Tag geht.

Zwei Fakten über das Visualisieren

Die gute Nachricht ist, dass so gut wie jeder Mensch visualisieren kann und nicht neu lernen muss. Ein Großteil der Menschen tun es bereits unbewusst regelmäßig im Alltag. Die schlechte Nachricht ist, dass die meisten Menschen diese Fähigkeit für die falschen Dinge einsetzen. Wir investieren viel Energie darin, uns auszumahlen, was alles in Zukunft schief gehen kann.

Kleines Beispiel: Ein junger Mann namens Martin ein anstehendes Bewerbungsgespräch. Schon mehrere Tage vorher verbringt er viele Momente damit, sich vorstellen was alles schief gehen kann. Er malt sich aus, dass er zu spät kommt, sich blamieren wird, inkompetent ankommt, er Kaffee über sein Hemd kleckert, und und und …

Was denkst du mit welchem Gefühl Martin in den Tag startet, an dem er das Bewerbungsgespräch haben wird? Wahrscheinlich wird er sich alles andere als gut fühlen.

Was denkst du wie sich Martin stattdessen fühlen würde, wenn er sich die letzen Tage jeden Morgen 10 Minuten auf das Positive fokussiert hätte? Er hätte sich aktiv vorgestellt, dass das Gespräch perfekt verläuft. Er würde mehr die Chancen, als die Risiken wahrnehmen und motiviert in das Gespräch gehen.

Dieses Beispiel soll die enrome Wichtigkeit und Wirkung des Visualisierens veranschaulichen.

Du willst visualiseren lernen, hast aber kein Ziel? 

Wenn du aktuell noch nicht weißt in welche Richtung sich dein Leben entwickeln soll, ist dieser Artikel über die 6 Sinnfragen genau das Richtige für dich. Durch die Beantwortung unserer Reflexionsfragen, kommst der Antwort auf die Frage ,,was will ich im Leben?“ ein Stück näher.

Wie kann ich visualisieren lernen?

Das so gut wie jeder Mensch bereits visualisieren kann und dies auch regelmäßig tut, haben wir bereits geklärt. Im Folgenden geben wir dir eine einfache Anleitung an die Hand, mit der du direkt Positives zu visualisieren kannst.

1. Nimm dir bewusst Zeit zum visualisieren lernen

Das kann direkt morgens nach dem Aufstehen sein, eine kleine Auszeit am Tag oder auch Abends vor dem Einschlafen. Wie lange du dir hierfür Zeit nehmen möchtest, ist dir selbst überlassen. Für den Anfang reichen bereits wenige Minuten. Unserer Erfahrung nach ist der beste Zeitpunkt morgens, weil du die in dir erweckte positve Energie direkt für den ganzen Tag nutzen kannst. 

2. Beginne mit einer Meditation 

Mach es dir bequem, schließe deine Augen und atme mehrmals tief durch. Versuche im hier und jetzt anzukommen. Beobachte deine Gedanken, nimm diese liebevoll wahr und lasse diese weiterziehen. Versuche den Fokus immer wieder zurück auf den Atem zu lenken.

Wichtige Info: Es braucht viel Übung, um den Geist zu beruhigen. Sei liebevoll und geduldig mit dir selbst. Es ist nicht das Ziel,  an nichts zu denken. Sinn ist es deinem Verstand einfach nur eine Auszeit zu gönnen, damit die nächsten Schritte umso machtvoller werden.

3. Praktiziere Dankbarkeit

Die Visualisierung wird umso machtvoller, wenn wir bereits vorher positive Gefühle in uns erwecken. Denke also für ein paar Momente an die Dinge, die du bereits in deinem Leben hast. Das können viele Dinge sein. Zum Beispiel Gesundheit, Freunde, Familie, Partnerschaft, Haus oder Wohnung, Auto, leckeres Essen, warme Kleidung etc. 

Stelle dir vor, welchen Einfluss eins oder mehrere dieser Ressourcen auf dein Leben hat und versuche ein Gefühl von Freude und Dankbarkeit zu spüren. 

Wenn du dich positv eingestimmt hast und die Dankbarkeit für etwas spürst, was bereits in deinem Leben vorhanden ist, wird die Visualisierung umso machtvoller!

Erklärungsbeispiel: Stell dir ein bereits fertiges Haus vor, bei dem die Erweiterung um ein weiteres Stockwerk in Planung ist. Würde es mehr Sinn ergeben ein heruntergekommenes oder ein stabiles und gut erhaltenes Haus zu erweitern?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Visualisierung umso kraftvoller ist, wenn erst positive Gefühle erzeugt werden, weil es im Anschluss umso leichter fällt positive Gefühle zu erzeugen. Wenn wir jedoch aus dem Mangel heraus visualisieren, denken wir nur an etwas was wir nicht haben. Das Potenzial der Visualisierung wird demnach nicht voll ausgeschöpft.

4. Visualisere deine Wünsche

Jetzt beginnst du dir genau das vorzustellen, was du in deinem Leben erschaffen möchtest. Wichtig ist, dass du es dir detailliert vorstellst und die Gefühle in dir aufkommen lässt, die du mit diesem Ziel in Verbindung bringst.

Wenn du dir ein Haus wünschst, dann stell dir im Detail vor, wie dieses aussehen soll. Stell dir vor, wie du durch die Zimmer läufst. Stell dir vor wie es riecht, wie sich der Griff der Haustür und das Geländer im Treppenhaus anfühlt. Stell dir vor, was du in dem Haus machen wirst und mit wem du es machen wirst. Versuche das Glücksgefühl zu spüren, als hättest du dieses Ziel erreicht.

Stell dir vor, du hast es bereits erreicht und versuche die Dankbarkeit dafür zu spüren, damit die Visualisierung ihr ganzes Potenzial entfalten kann!

Falls es dir schwerfallen sollte, konkrete Bilder vor einen geschlossenen Augen zu sehen, dann setze dich bitte nicht unter Druck. Versuche deine Wahrnehmung mehr auf deine Gefühle zu konzentrieren, denn die Gefühle sind das Mächtige an der Visualisierung. 

5. Wiederhole den Ablauf regelmäßig

Wenn du visualisieren lernen und fest verinnerlichen willst, solltest du die beschriebene Anleitung regelmäßig wiederholen. Du wirst sehen, dass die hervorgerufenen Gefühle immer stärker werden. Schon bald wird sich der positive Effekt des Visualisierens in deinem Leben bemerkbar machen! 

Welche Tools können beim Visualisieren helfen? 

Vision Board

Ein Vision Board ist eine Sammlung von Bildern, die dir dabei helfen, deine Ziele visuell festzuhalten. Du kannst das Vision Board aktiv in den oben beschriebenen Prozess mit einbeziehen oder du verwendest es, um im Alltag immer wieder an deine Ziele erinnert zu werden.

Einen entstprechenden Artikel über die Erstellung eines Vison Board inklusive einer persönlichen Vorlage von uns findest du hier.

Affirmationen

Unter einer Affirmation versteht man eine zustimmende Aussage. Es ist also eine Bestätigung, dass eine bestimmte Tatsache der Wirklichkeit entspricht. Wie beim Visualisieren kannst du Affirmationen für dich oder gegen dich verwenden.

Affirmationen wie: ,,ich bin klug, ich bin stark, ich kann das“ sind positiv, weil sie dich bestärken.

Negative Affirmationen wie: ,,ich bin dumm, ich kann das nicht“ hindern dich daran, dein wahres Potenzial zu entfalten.

Wenn du dir während der Visualiserung positive Affirmationen sagst, kannst du die Intensität der wahrgenommenen Gefühle und daurch auch der Visualisierung verstärken.

Geführte Meditationen

Geführte Meditationen sind ein wundervolles und sehr einfachen Tool, mit dem du visualisieren lernen kannst. Du musst hierbei nichts machen, außer eine Datei beim Meditieren abspielen.

Besonders für Anfänger sind geführte Meditationen ein guter Einstieg in das Thema!

Hierfür kannst du gerne einer unserer geführten Meditation auf YouTube verwenden.

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Konntest du mit unserem Artikel erfolgreich visualiseren lernen und anwenden?  

Jetzt bist du an der Reihe! Probiere das neu gelernte Visualisieren am besten gleich mal aus.

Bitte denk dran, dass das regelmäßge Praktizieren wirklich wichtig ist, wenn du dein Leben in eine positive Richtung weiterentwickeln möchtest.

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